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Schulter-Arm-Syndrom

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Krankheitsbild

Beim Schulter-Arm-Syndrom (Zervikobrachialsyndrom) verursacht ein gereiztes oder geschädigtes Nervensystem im gesamten Halswirbelsäulen- und Schulterbereich Reiz- und Ausstrahlungsschmerzen in Schulter und Arm sowie auch manchmal in den Kopf. Das Schulter-Arm-Syndrom wird vor allem durch degenerative Schulter- oder Wirbelsäulenerkrankungen, durch Verspannungen und Muskelverkrampfungen, nach Verletzungen der Halswirbelsäule (z. B. Halswirbelsäulen-Schleudertrauma) oder der Bandscheiben ausgelöst.

Typische Symptome sind bewegungsabhängige Schmerzen und Missempfindungen wie Kribbeln in den Armen („Durchblutungsstörungen“), Muskelschwund, Lähmungserscheinungen, Schwellungen der Weichteile am Arm.

Naturheilkundlicher Ansatz

Heiße Rolle. © www.bitterechtfreundlich.de

Im Zentrum der naturheilkundlichen, ganzheitlichen Bemühungen stehen Entspannung im Halswirbelbereich durch Wärmemaßnahmen der KNEIPP-Wassertherapie, Schutz vor Auskühlung, psychovegetative Entspannung („die Angst im Nacken“!) und eine sehr behutsame Kräftigung der Muskulatur durch physiotherapeutische Maßnahmen. Immer muss auch der Stoffwechsel der Schultermuskulatur verbessert werden durch Trockenbürsten, Entstauung (Lymphdrainage, Massage) und Abtransport örtlicher Harnsäureablagerungen (Myogelosen).

Wasser

  • Warmbehandlung im Nacken mit Nackenguss 
    (KNEIPP-Gießrohr - erhältlich über Ihren KNEIPP-Verein)
  • KNEIPP- Heusack im Nacken
  • Warme Bäder mit entspannenden und durchblutungsfördernden Zusätzen wie Melisse, Heublume, Fichtennadel
  • Fango
  • Trockenbürstung im Nacken, bis leichte Rötung und damit Mehrdurchblutung und Entspannung der Halsmuskulatur eintritt

„[…] welche Bedeutung das Wasser hat zur Kräftigung des Körpers und zum Schutz wider Krankheiten. Daher kann das Wasser als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit nicht warm genug empfohlen werden.“ (S. Kneipp)

Ernährung

  • Meiden Sie vor allem säurereiche bzw. säurebildende Nahrungsmittel (v. a. Zucker, Weißmehl, Fertigprodukte, Süß- und Backwaren)
  • Verzichten Sie auch weitgehend auf Kaffee und übermäßigen Konsum von Schwarztee.
  • Stellen Sie die Ernährung auf eine individuell verträgliche lakto-vegetabile Kost um (Ernährungsumstellung).
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit in Form von kohlensäurefreiem bzw. -armem Mineralwasser und basischen Kräutertees zu sich.
  • Eine forcierte Basentherapie versorgt den Körper mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, löst Harnsäureablagerungen und führt sie zur Ausscheidung.

Pflanzen

Arnika. Foto: Dr. Hans Horst Fröhlich

  • Wärme-Pflaster
  • Arnika als Einreibung
  • Melisse und Baldrian innerlich und als Badezusätze
  • Johanniskraut
  • Hopfen und Passionsblume wirken beruhigend und entkrampfend

Bewegung

  • entspannungsfördernde Lockerungsgymnastik nach individueller Anleitung
  • Bewegungsbad
  • Klassische Handmassage (im Nackenbereich)
  • Nordic-Walking 
  • Schwimmen (Vorsicht vor Auskühlung - führt zu Muskelverspannung)
  • Rückenschule 

Einiges davon und vieles mehr finden Sie in Ihrem KNEIPP-Verein!

Lebensordnung

Kneipp & More

  • Schröpfen über Verhärtungen im Unterhaut- und Muskelgewebe (Gelosen)
  • Nach eingehender Quaddelung (Neuraltherapie)
  • Chirotherapie (nur in der Hand eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers!)
  • Akupunktur 

Bitte beachten

  • Rückenschläfer sollten mit Hilfe einer Nackenrolle einen leichten Zug auf den Hinterkopf ausüben
  • bei Seitenschläfern sollte ein Kissen dafür sorgen, dass keine Seitenkippung des Kopfes auftritt
  • Auf gutes Bett achten, Nackenkissen und Rollen etc. nur nach individueller Anpassung und Empfehlung wählen
  • Unbewusste Verspannungen beim Heben und Tragen vermeiden.
  • Nachts Tragen eines Schals, der die Auskühlung und damit die reflektorische Muskelverkrampfung verhindert
  • Anleitungen und Informationen zu den bewährten und empfohlenen Anwendungen finden Sie regelmäßig im KNEIPP-Journal, der Mitgliederzeitschrift des KNEIPP-Bundes (www.kneippbund.de)
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