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Halswirbelsäulen-Syndrom

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Krankheitsbild

Das Halswirbelsäulen-Syndrom ist ein Krankheitsbild mit vielfältigen Beschwerden, gekennzeichnet durch Schmerzen im Nacken, ausstrahlend in Kopf oder Arme. Ursachen können Abnutzungen, Knochenspornbildung sowie blockierte Wirbelgelenke sein. Nicht immer jedoch findet man anatomische Veränderungen - im Gegenteil: Häufig sind Schmerzen vorhanden, ohne dass irgendwelche Veränderungen oder Verletzungen erkennbar sind.

Charakteristische Symptome sind vor allem Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule bis zum Schiefhals, eine verspannte Nackenmuskulatur sowie Ausfallserscheinungen von Nerven. Kribbeln und Taubheitsgefühl können bis in die Hände und Finger ausstrahlen. Daneben bestehen häufig Kopfschmerzen, Ohrensausen sowie Sehstörungen und Schwindel. Eine Röntgenaufnahme gibt nicht immer Hinweise auf ein bestehendes Halswirbelsäulen-Syndrom. Degenerative Veränderungen werden erst bei chronischen Formen erkennbar.

Naturheilkundlicher Ansatz

Naturheilkundliche Maßnahmen trachten danach, den Teufelskreis „schädlicher Reiz–Gewebsschwellung durch nachfolgende Entzündung - Schmerz - reflektorischer Muskelverspannung“ zu unterbrechen. Dies gelingt vor allem mit warmen Wasseranwendungen nach KNEIPP, krankengymnastischen Übungen sowie Bindegewebsmassagen, Entspannungsübungen, Muskelmassagen und Lymphdrainagen.

Das besondere am KNEIPP’schen Therapieansatz ist darüber hinaus die Stoffwechselreinigung der verschlackten Muskulatur mit Kräutertees und hautreizenden Maßnahmen, die zu einer Mehrdurchblutung, Durchwärmung, Entsäuerung und Entspannung führen. Vom Trockenbürsten über Nackengüsse bis zu Heusäcken gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die die Betroffenen mühelos selbst im Alltag ausführen können.

Wasser

„Die Heublumen machen die Steifheit weich …“ (S. Kneipp)

Ernährung

  • Eine entsäuernde, basenbetonte (an Gemüse reiche) Nahrung unterstützt den Stoffwechsel, wirkt entschlackend und versorgt den Organismus mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen
  • Vermeiden Sie säurebildende Nahrung, vor allem Zucker, Weißmehlprodukte, Fertigprodukte, Fleisch und tierische Fette
  • Verzichten Sie auf stresswirksame Gifte wie Kaffee und Schwarztee, da sie anspannend auf die Nackenmuskulatur wirken.
  • Trinken Sie viel Quellwasser, gutes Leitungswasser, basisches Heilwasser und entschlackende, reinigende Kräutertees (Birke, Brennessel, Melisse)
  • Basenpräparate dienen zur Säurebindung vor und nach Massagen

Pflanzen

  • Entschwellende, entzündungshemmende (antiödematöse) Therapie mit Rosskastanie
  • Johanniskraut bei psychischer Verspannung („die Angst sitzt im Nacken“)
  • Heusack in den Nacken 
  • Bäder mit beruhigenden Zusätzen z. B. Baldrian, Melisse, Hopfen 

Bewegung

  • Lösen der Verspannung durch Wärme und Massage 
  • Stärkung der Muskulatur durch Krankengymnastik 
  • Rückenschule zur Einübung geeigneter Bewegungsabläufe im Alltag
  • Lymphdrainage im Oberkörperbereich
  • Gymnastik zur Vorbeugung und Entspannung, zur Verbesserung der Haltung und als Ausgleich für nacken-belastende Tätigkeiten - finden Sie in Ihrem Kneipp-Verein 

Lebensordnung

  • Die Problemkreise "Behauptung - Angst (im Nacken)" sollten ordnungstherapeutisch angegangen werden. "Selbstbehauptung" - die Psychosomatik kennt hier verschiedene Zugangswege zur Behandlung in chronischen Fällen.
  • Autogenes Training 
  • Muskelrelaxation nach Jacobson 
  • Atemtherapie 
  • Yoga 
  • Chorsingen

Kneipp & More

  • Schröpfen über der Nackenzone oder im Schulterdreieck
  • Neuraltherapie
  • Chirotherapie – jedoch sehr vorsichtige und zurückhaltende Handhabung (nur durch einen geschulten Arzt)

Bitte beachten

  • Entzündliche und bösartige (maligne) Krankheiten (auch Metastasen) sind auszuschließen.
  • Das Tragen eines Halstuches hat sich vor allem nachts als Schutz vor Auskühlung bewährt.
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