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Lakto-vegetabile Kost

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Anwendung

Als heilende Intensivnahrung hat sich die lakto-vegetabile vollwertige Kostform bei den meisten chronischen Krankheitsbildern bewährt. Mangelerscheinungen können hier nicht auftreten, so dass sie auch als Dauernahrung geeignet ist. Das gilt besonders für bestimmte Indikationen wie rheumatoide Arthritis, Neurodermitis und andere Hautkrankheiten. Man ernährt sich wie bei der Vollwertnahrung, verzichtet aber - evtl. auch nur vorübergehend - auf Fleisch und Fisch. Die abwechslungsreiche Kost bezieht ihr Eiweiß vorwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln (Vegetabilien). Eine ovo-lakto-vegetabil ausgerichtete Kost enthält daneben auch Eier, Milch und Milchprodukte (vorzugsweise jedoch der Magerstufen), ist also nicht rein vegetarisch. Fleisch und Fisch stehen hier durchaus auf dem Speisezettel, da der Mensch von seiner Anlage her ein Gemischtköstler („Omnivore“) ist. Flüssigkeit wird ausreichend und in Form von Quellwasser, Kräutertees (Pflanzen) und Heilwässern zugeführt.

Durch diese Form der Nahrung wird der Körper mit allen notwendigen Bestandteilen versorgt, und alles Überflüssige bzw. den Stoffwechsel Belastende wird auf ein absolutes Minimum beschränkt. Die Entzündungsbereitschaft des Körpers wird dadurch herabgesetzt und die allgemeine Abwehrleistung gegenüber Infektionskrankheiten langfristig gestärkt.

Wirkung:

  • entzündungshemmend
  • infektabwehrend
  • blutdruckstabilisierend (hoher Blutdruck sinkt, niedriger Blutdruck verursacht häufig keine Beschwerden mehr)
  • herzentlastend
  • gewichtsreduzierend
  • stärkend für die Herzmuskulatur (durch den Kalium- und Magnesiumreichtum der Nahrung)

„Wer lange leben will, muß vernünftig essen. Man gebe der Natur nicht mehr, als sie ertragen kann, sie wird nur beschwert.“ (S. Kneipp)

Geeignet bei

  • für gesunde Menschen zur Vorbeugung gegenüber vielen Krankheiten
  • zur Steigerung der Immunleistung
  • Darmsanierung, Reizmagen, Reizdarm
  • Bluthochdruck 
  • niedrigem Blutdruck 
  • nervöser Übererregbarkeit
  • Chronischen Krankheiten z. B. Rheuma, Arthrose, Migräne, Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Magen-Darmkrankheiten usw.

Vorsicht bei / Nicht geeignet bei

  • Bitte halten Sie vor jeder Ernährungsumstellung Rücksprache mit dem speziell ausgebildeten Arzt.
  • Im Krankheitsfall muss auf jeden Fall medizinischer Rat eingeholt werden.

Beschreibung

  • Die Auswahl der geeigneten Lebensmittel richtet sich nicht nur nach dem Gesundheitswert der Lebensmittel, sondern auch nach der individuellen Verträglichkeit.
  • Bevorzugen Sie frisches Gemüse und Obst, bereiten Sie Kartoffeln als Pellkartoffeln zu, verwenden Sie kaltgepresste, nicht raffinierte Pflanzenöle (die jedoch nicht zu stark erhitzt werden dürfen), und achten Sie auf die Zufuhr von hochwertigem Eiweiß (z. B. in Form von Sauermilchprodukten, Molke, Quark).
  • Nehmen Sie genügend Ballaststoffe aus Vollwertprodukten zu sich - zum Frühstück beispielsweise ein Müsli mit Vollkornflocken.
  • Wenn Sie nicht völlig auf Fleisch und Fisch verzichten möchten, genießen Sie diese etwa zweimal pro Woche und nur als Beilage.
  • Mit dem Verzehr von Eiern sollten Sie zurückhaltend sein.
  • Verzichten Sie auf Weißmehl und Raffinadezucker und damit hergestellte Nahrungsmittel.
  • Verwenden Sie Salz nur sparsam. Wenn Sie salzen, dann nur mit wenig Meer- oder Steinsalz. Würzen Sie stattdessen mit frischen Kräutern, Knoblauch und Zitronensaft.
  • Eine langsame Esstechnik und gute Mundvorverdauung sind bei dieser Nahrungsform ganz besonders wichtig, da es beim Hinunterschlingen dieser überwiegend pflanzlichen Nahrung häufig zu unangenehmen Blähungen kommt („Gärküche Darm“). Je roher und naturbelassener die Nahrung ist, desto länger muss sie auch gekaut werden.
  • Bei der Umstellung auf lakto-vegetabile Ernährung sind entblähende Kräutertees (z. B. Anis, Fenchel und Kümmel) und KNEIPP-Maßnahmen wie Leibwickel, Heusack etc. wirksame Hilfen.

Bitte beachten

Eine leicht zu behebende Begleiterscheinung dieser Ernährungsform ist das häufig auftretende Frieren oder Frösteln, das durch die verminderte Eiweißzufuhr bedingt ist. Dem können Sie durch geeignete Maßnahmen (Wärmflasche, warme Kleidung) und Training des Wärmeregulationsvermögens - z. B. mit warmen oder temperaturansteigenden KNEIPP-Fußbädern - gut entgegen wirken.

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