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Entlastungstage

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Anwendung

Entlastungstage dienen vorbeugend besonders der kurzzeitigen Schonung eines überlasteten Verdauungstrakts und Stoffwechsels sowie zur Entschlackung und Entwässerung des Gewebes. Sie sind vor allem in den Ferien, an Feiertagen oder an Werktagen, an denen berufliche Verpflichtungen dies zulassen, empfehlenswert. Im Rahmen von Kurmaßnahmen zur Ernährungstherapie nach ärztlicher Verordnung bei zahlreichen Erkrankungen.

Wirkung:

  • Entlastung und Ordnung von Stoffwechsel und Verdauung
  • Gewebsentwässerung, herzentlastend, blutdrucksenkend
  • Entzündungshemmend
  • langfristige Gewichts- und Stoffwechselregulierung

„Ein mäßiger Esser wird gesünder und frischer bleiben als ein Vielesser, das ist ganz gewiss.“ (S. Kneipp) 

© Dr. Bachmann

Geeignet bei

Vorbeugend zur Gesunderhaltung, bei Krankheiten nur nach Rücksprache mit dem Arzt

© Dr. Bachmann

Vorsicht bei / Nicht geeignet bei

Bitte halten Sie vor Entlastungstagen Rücksprache mit dem Arzt, da es bei Ernährungsumstellungen z. B. häufig zu Harnsäureanstieg im Blut kommen kann.

Im Krankheitsfall muss auf jeden Fall medizinischer Rat eingeholt werden, da evtl. Medikamente angepasst werden müssen.

© Dr. Bachmann

Beschreibung

Reistag:

Morgens Obst, mittags und abends insgesamt 150 g Reis (Trockengewicht), mittags mit basischem Gemüse, abends z. B. Milchreis- möglichst nicht nach 17.00 Uhr

Geeignet bei:

  • niedrigen Kaliumwerten (Hypokaliämie)
  • Verdauungsschwäche mit Blähungen (Meteorismus, Flatulenz) – geschälter Reis wird im Gegensatz zu vielen anderen Vegetabilien vollständig resorbiert
  • unterstützend bei Ödemen, z. B. Herzleistungsminderung (Herzinsuffizienz) und in der Schwangerschaft

Obsttag:

1 kg Obst nach Wahl bis 15.00 Uhr verzehren. Abends Gemüsesuppe oder Pellkartoffel.

Geeignet bei:

  • niedrigen Kaliumwerten im Blut (Hypokaliämie) und Gewebe (z. B. nach Diuretika oder Abführmitteleinnahme)
  • Verdauungsschwäche mit Blähungen (Meteorismus, Flatulenz)
  • unterstützend bei Ödemen, z. B. Herzleistungsminderung (Herzinsuffizienz) und in der Schwangerschaft

Kartoffeltag:

Morgens Obst nach Geschmack, mittags und abends insgesamt 600 g Kartoffeln (mittags 2/3, abends 1/3 der Menge). Salz nur sehr sparsam verwenden und auf eine fettarme Zubereitung achten.

Geeignet bei:

  • niedrigen Kaliumwerten (Hypokaliämie)
  • Herzleistungsminderung (Herzinsuffizienz)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)

Molketag:

1,5 l Molke werden in drei gleichen Portionen über den Tag verteilt getrunken; zusätzlich Kursemmeln oder Knäckebrot und zwischendurch reichlich Kräutertee

Geeignet bei:

  • Adipositas
  • erhöhtem Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie)
  • erhöhtem Triglyzeridspiegel im Blut (Hypertriglyceridämie)
  • vegetativer Regulationsstörung / Erschöpfung

Hafer- oder Dinkeltag:

Morgens Müsli, mittags Basensuppe mit Hafer- oder Dinkelflocken, abends Haferschleim.

Geeignet bei:

  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Zwölffingerdarmentzündung (Duodenitis), Neigung zu Geschwüren
  • Reizmagen, Reizdarm
  • Dickdarmentzündung (Kolitis) (Darmerkrankungen), Divertikulitis, Divertikulose, Lebererkrankungen, Gallenerkrankungen
  • Bluthochdruck

Sauerkrauttag:

Die „Bürste“ für den Darm. Bis 15.00 Uhr werden bis zu 1 kg Sauerkraut - teilweise auch roh - verzehrt.

Geeignet bei:

  • Verstopfung (Obstipation) , die auf einer Darmverkrampfung beruht (spastische Obstipation)

Bitte beachten: Der Sauerkrauttag ist nur eingeschränkt empfehlenswert – auf individuelle Verträglichkeit ist zu achten.
Nicht bei erschlafftem Darm (atonischer Obstipation)

© Dr. Bachmann

Bitte beachten

Medikamente müssen evtl. angepasst werden z. B. Blutdruck-, Blutzucker-Schmerzmittel, gerinnungshemmende Medikamente. Bei Vorliegen von Krankheiten unbedingt Rücksprache mit dem naturheilkundigen Arzt halten.

© Dr. Bachmann

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