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Mariendistel - Silybum marianum

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Anwendung

Mariendistel. Foto: Dr. Hans Forst Fröhlich

Die Mariendistel wurde schon in der Antike als Arzneipflanze erwähnt. Der Legende nach stammen die weißen Flecken auf den grünen Blättern von der Milch der Jungfrau Maria, die beim Stillen des Jesuskindes auf die Pflanze getropft sein sollen.

Heute gilt sie als wichtiges Leberschutzmittel: Sie hilft der Leber bei der Entgiftung und regt den Gallenfluss an. Zurückzuführen ist die leberschützende Wirkung besonders auf den Wirkstoffkomplex Silymarin, der in den samenartigen Früchten der purpurroten Blütenstände enthalten ist. Silymarin aktiviert die Reparaturmechanismen in den Leberzellen sowie die Bildung von neuen Leberzellen. Die Mariendistel wird deshalb vor allem bei Gallen- und Magen-Darm-Beschwerden sowie zur unterstützenden Behandlung bei Leberleiden eingesetzt.

Die Pflanze stammt aus der Familie der Korbblütengewächse und kann bis zu 1,50 Meter hoch werden.

Bestandteile und Inhaltsstoffe

Arzneilich werden die Früchte der Mariendistel verwendet - diese enthalten den Hauptwirkstoff Silymarin sowie Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harz und die Vitamine C und E.

„Der gütige Schöpfer hat uns so viele einfache Mittel gegeben, und würde der Mensch trachten, sich deren Kenntnis zu verschaffen, würden Hunderte von Leidensstunden entfernt und unsägliches Elend vermieden werden.“ (S. Kneipp) 

Wirkungen:

  • leberschützend
  • Stabilisierung der Leberzellen
  • Steigerung der Regenerationsfähigkeit der Leber
  • Galleentstauende (cholagoge) Wirkung
  • Das isolierte Silibinin wird als Gegenmittel (Antidot) bei Knollenblätterpilzvergiftung eingesetzt.

Geeignet bei

  • Verdauungsbeschwerden, Reizmagen, Reizdarm
  • Darmerkrankungen 
  • Magenbeschwerden 
  • toxischen Leberkrankheiten

Zur unterstützenden Behandlung bei:

Bitte halten Sie Rücksprache mit dem KNEIPP-Arzt oder Apotheker.

Vorsicht bei / Nicht geeignet bei

Gegenanzeigen sind nicht bekannt.

Nebenwirkungen:
In seltenen Fällen kann eine abführende (laxierende) Wirkung eintreten.

Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Beschreibung

  • Als Teeaufguss. Zwar kann eine Teezubereitung Verdauungs- und Gallenblasenbeschwerden lindern, doch ist nur für die konzentrierten, standardisierten Darreichungsformen eine leberregenerierende und -schützende Wirkung nachgewiesen.
  • Extrakte und Tinkturen. (Die Tagesdosis beträgt 200 - 400 mg.)

Teezubereitung und Dosierung

2 Teelöffel zerkleinerte Mariendistelfrüchte mit 1 Tasse heißem Wasser (ca. 150 ml) übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Dreimal täglich jeweils nach dem Essen 1 Tasse trinken.

Die mittlere Tagesdosis beträgt 12-15 g der Droge.

Bitte beachten

  • Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber der Mariendistel oder anderen Korbblütlern.
  • Nicht anwenden während der Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren. Zu diesen Personengruppen liegen bisher keine gesicherten Erkenntnisse vor.
  • Während der Schwangerschaft nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
  • Bei Beschwerden, die länger als eine Woche dauern bzw. die immer wiederkehren, muss ein Arzt aufgesucht werden.
  • Ein Arztbesuch ist unerlässlich, wenn Zeichen einer Gelbsucht (Gelbfärbung des Augenweiß oder der Haut) oder eine schwere Beeinträchtigung des allgemeinen Befindens vorliegen.
  • Wichtig bei Leberschäden ist stets die Vermeidung der leberschädigenden Ursachen (z. B. Alkohol).
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