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Niedriger Blutdruck - Hypotonie

Krankheitsbild

Von einem niedrigen Blutdruck spricht man, wenn der untere Grenzwert von 100 bis 110 mm Hg (systolisch) und von 60 bis 70 mm Hg (diastolisch) unterschritten wird. Dabei müssen jedoch keine Beschwerden auftreten. Häufiger wird jedoch über Allgemeinstörungen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall, Wetterfühligkeit, Herz-Kreislaufstörungen wie Herzklopfen, Herzstolpern, Schwindel, Augenflimmern oder Ohrensausen geklagt. Oft bestehen bei niedrigem Blutdruck auch Verdauungsstörungen.

Das Orthostase-Syndrom (Fachbegriff für Kreislaufschwäche bei niedriger Blutdrucklage) ist eine Fehlfunktion des Kreislaufs, die zu ungenügender Anpassung der kleinen Blutgefäße im Stehen und Sitzen sowie bei Lagewechseln von Stehen und Sitzen führt. Blut versackt dann in den Beingefäßen, und es kommt zum Blutdruckabfall. Symptome sind zum Beispiel Schwarzwerden vor den Augen, Ohrensausen oder Schwindel.

(unterer) Blutdruckwert – gemessen in mm HG = Millimeter-Quecksilbersäule
Einheitenzeichen für Millimeter-Quecksilbersäule. Der innerhalb der Blutgefäße herrschende Druck wird in mmHG angegeben.
der erste (obere) Herzton bei der Blutdruckmessung, gemessen in mmHG (= Millimeter-Quecksilbersäule)
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