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Osteoporose

Krankheitsbild

Osteoporose (Knochenschwund) zählt zu den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises (Rheuma). Von dieser Krankheit sind vorwiegend ältere Frauen betroffen - eine der Ursachen liegt in den hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre, da die Knochen dann durch einen verminderten Östrogenspiegel an Kalksubstanz verlieren. Aber auch Leberkrankheiten, Bewegungsmangel, Ernährungsstörungen (Vitamin-D-Mangel, unzureichende Kalziumzufuhr, zucker- und eiweißreiche, säureüberschüssige Kost, Alkohol-, Tabakkonsum) oder Langzeitbehandlung anderer Rheumakrankheiten mit Kortison-Präparaten können Osteoporose verursachen.

Osteoporose äußert sich vor allem durch Knochenschmerzen, die hauptsächlich nach längerem Gehen und Stehen auftreten. Die Schmerzen beginnen meist im Bereich der unteren Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) und nehmen im Laufe der Krankheit ständig zu. Durch den Verlust an Kalksubstanzen sinken die Wirbelkörper schließlich zusammen und der Patient verliert an Körpergröße. In schweren Fällen kann es zu Knochenbrüchen des Oberschenkels und der Wirbelsäule kommen.

Umgangssprachliche Bezeichnung für den synthetischen Ersatz körpereigener Hormone der Nebennierenrinde (Glucocorticoide, v. a. Cortisol, Corticosteron und Cortison). Kortison hemmt u. a. das Immunsystem und Entzündungen und hat eine antiallergische Wirkung. Besonders bei langfristiger Anwendung mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden.
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