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Durchblutungsstörungen

Krankheitsbild

Leichtere Durchblutungsstörungen haben - im Gegensatz zur Arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) bzw. Wärmeregulationsstörungen - keinen Krankheitswert an sich. Sie äußern sich lediglich in Symptomen wie Neigung zu kalten Händen und Füßen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass beispielsweise Migräne, Infektanfälligkeit im Bereich der ableitenden Harnwege, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung sowie rheumatoide Arthritis mit Durchblutungsstörungen meist - und gleichzeitig auch mit entzündlichen Darmveränderungen (Darmerkrankungen) - einhergehen bzw. solch schwereren Erkrankungen häufig vorausgehen.

Besonders kalte Füße haben eine große Bedeutung für das gesamte Befinden und stehen in Wechselwirkung mit inneren Organen (z. B. Blase, Niere, Darm und Unterleibsorgane). Auch zu den Atmungsorganen (Hals, Brust) besteht eine Wechselbeziehung: So erzeugen kalte Füße einen Niesreiz, während umgekehrt ein warmes Fußbad für eine bessere Durchblutung der Nasenschleimhaut sorgt, die dadurch drohenden Infekten gegenüber besser gerüstet ist.

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