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Morbus Crohn

Wechselfußbad. Foto: www.bitterechtfreundlich.de

Krankheitsbild

Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED), die meist zu immer wiederkehrenden schweren Entzündungen der Darmschleimhaut führt. Betroffen kann dabei ein Teil (regional) oder der gesamte Verdauungskanal (vom Mund bis zum After) sein. Die Entzündungen können in schweren Fällen so weit voranschreiten, dass sie die Darmwand durchbrechen oder zumindest zu Blutungen der Schleimhaut führen. Morbus Crohn verläuft in Schüben, die sich mit zum Teil heftigen Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfällen bemerkbar machen können. Auch kann es zu Entzündungen der Gelenke, der Haut und der Augen kommen.

Morbus Crohn gilt als eine Autoimmunerkrankung – das Abwehrsystem richtet sich dabei gegen körpereigene Zellen. Die Krankheit muss unbedingt vom Arzt behandelt werden, denn bei einem Fortschreiten der Entzündungen des Darmes nimmt das Risiko für Darmkrebs zu.

Das Immunsystem erkennt fälschlicherweise körpereigene Strukturen als „fremd“ und versucht diese zu bekämpfen. Dieser Versuch kann zu einer entzündlichen Reaktion an den als fremd erkannten körpereigenen Strukturen führen. Die Krankheiten, die durch solche Abwehrreaktionen des Immunsystems gekennzeichnet sind, bezeichnet man als Autoimmun-Erkrankungen (z. B. Sklerodermie).
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