Gesundheitsratgeber
Haben Sie Beschwerden oder möchten Sie für Ihre Gesundheit vorsorgen, zum Beispiel durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen?
Dann geben Sie im Suchfeld bitte einen Suchbegriff ein (z.B. Migräne) oder klicken Sie auf einen Buchstaben:

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Mit Kneipp-Anwendungen – vornehmlich mit den kleineren Übungen – kann die allgemeine Widerstandskraft des Körpers (Immunsystem) und der Seele angehoben und die Gesundheit geschützt werden. Die Durchblutung der Haut wird angeregt, darüber hinaus – auf reflektorischem Weg – auch die der inneren Organe (konsensuelle Reaktion), wodurch die Organleistung verbessert wird. Auch das vegetative Nervensystem wird stabilisiert und gegenüber sehr starken (Stress-)Reizen weniger empfindlich. Mittelfristig wird so die Stimmungs- und Gemütslage angehoben und wesentlich verbessert, und Kreativität, Ausgeglichenheit und Lebensfreude steigen.
„Es nistet sich in eine schlaffe Natur der Krankheitsstoff rascher ein, entwickelt sich schnell und ist schwerer zu entfernen. Somit gilt auch hier der Grundsatz: Die beste Abhärtung ist der beste Schutz, wie sie auch das erste Heilmittel ist.“ (S. Kneipp)
Es gilt herauszufinden und dann auch zu tun, was gut bekommt und Freude macht: Für Wasserscheue (oder auch Wassersparer) eignet sich das Trockenbürsten; Sonnenhungrige müssen lernen, die richtige Reizdosis herauszufinden (eine erste leichte Rötung tritt bei der "Erythemschwelle" ein); andere wiederum sind geradezu süchtig nach der täglichen Wechseldusche mit kühlem, erfrischendem Abschluss.
Auch während einer anstrengenden Konferenz oder langen Autofahrt lässt sich ein kalter Unterarmguss, ein erfrischender Wasserschwall ins Gesicht oder eine Benetzung der Unterschenkel einfach durchführen. (Mit diesen natürlichen Anwendungen lassen sich auch die unangenehmen Nebenwirkungen stimulierender Getränke – vor allem von Kaffee und Schwarztee – wie Gedankenflucht, Übererregung, Schlafstörungen, gesteigerte Harnflut und Austrocknung durch Nierenanregung (Diurese) und damit Austrocknung vermeiden.)
KNEIPP-Anwendungen lassen sich hervorragend in den Tagesablauf einplanen wie das Zähneputzen. Dabei gilt stets der Grundsatz: „Wenig mit Freude getan ist mehr als viel, das man meidet.“
© Dr. Bachmann