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Mentales Training

Methode

Mentales Training bedeutet das Erlernen oder Verbessern eines Bewegungsablaufes durch intensives Vorstellen, ohne dass gleichzeitig tatsächlich geübt wird. Es ist abhängig von der Bewegungserfahrung und klarer Bewegungserkenntnis und damit vor dem 12. Lebensjahr kaum effektiv einsetzbar.

Mentales Training ist für jede Sportart geeignet, ganz besonders jedoch für Disziplinen mit hohen technischen Anforderungen und hoch differenzierten Bewegungsabläufen (z. B. Golf, Skifahren, Bogenschießen usw.).

Wirkung:

  • Durch intensive Bewegungsvorstellung erfolgt eine zentrale Erregung der entsprechenden Gehirnareale (motorischen Rindenfeldes mit Mikrokontraktion) der beteiligten Muskeln.
  • Stoffwechselsteigerung aller beteiligten Gewebe
  • Beschleunigung von Atmung / Frequenz
  • Blutdruckerhöhung, virtuelle Leistungssteigerung
  • Die späteren Lernzeiten für die Aneignung sportlicher Techniken werden verkürzt.
  • Die Stabilität eines Bewegungsablaufes („Muskelgedächtnis“) wird gefestigt.
  • Die Ausführungspräzision einer Bewegung wird erhöht.
  • Hohe Wiederholungsfrequenzen einer Bewegung sind möglich, dadurch Zeit- und Trainingsökonomisierung.





© Dr. Bachmann

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