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Lendenwickel kalt

© Foto: www.bitterechtfreundlich.de

Anwendung

Der Lendenwickel reicht vom Nabel bis zur Mitte der Oberschenkel und wird vor allem bei Verstopfung (Obstipation), Reizdarm, Verdauungsbeschwerden, hohem Blutdruck und Einschlafstörungen angewandt. Auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nach Verträglichkeit bzw. spezieller Verordnung durch den Arzt.

"Hat man starkes Grimmen, Kolik, rasch einen Wickel von sehr warmen Kamillemabsud genommen und die Sache wird bald behoben sein. Um Winde und Blähungen abzutreiben, weiß ich kein leichteres Mittel als die Binde, das Tuch in Wasser und Essig getaucht (kalt)." (S. Kneipp)

Wirkung:

  • entkrampfend auf die darunter liegenden Organe
  • verdauungsfördernd, entblähend
  • stabilisierend auf die Verdauungsorgane (Darm, Galle, Bauchspeicheldrüse)
  • schlaffördernd, beruhigend
  • vegetativ entspannend
  • blutdrucksenkend
  • schmerzlindernd

"Wenn das kalte Tuch anfangs noch etwas frostig zu sein scheint, so entwickelt sich doch rasch eine recht angenehme Wärme, welche der eingewickelte Körperteil bereits in drei bis zehn Minuten verspürt. Sobald die Feuchtigkeit auf die Haut kommt, die Hautporen und die Haut selbst aufweicht, und sobald sich Wärme entwickelt, leitet das erwärmte Tuch aus und entzieht der Natur eine Menge Krankheitsstoffe, die durch Schweiß oder Transpiration schon längst hätten entfernt sein sollen.“ (S. Kneipp)





© Dr. Bachmann

dem Willen nicht unterliegendes Nervensystem
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