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Koronarsport

Methode

Körperliche Inaktivität ist ein Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit. Die Einflussnahme auf Risikofaktoren gehört zum umfassenden Programm der Vorbeugung ernsthafter Erkrankungen im Rahmen der Zweit- und Drittprävention. Weitere dieser Faktoren sind Rauchen, erhöhter Cholesterinspiegel, psychischer Stress, hoher Blutdruck, hohe Harnsäure, Diabetes mellitus, erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes und vieles mehr. Nach den Empfehlungen der WHO entspricht die Koronargruppe der Phase III der Rehabilitation nach Herzinfarkt (Phase I entspricht der Frühmobilisation im Akutkrankenhaus, Phase II der Frührehabilitation in der Reha-Klinik). Der Rehabilitationserfolg ist erst dann gewährleistet, wenn die wiedergewonnene Leistungsfähigkeit nach dem Herzinfarkt durch körperliche Betätigung aufrechterhalten wird.

Wirkung:

  • Vorsichtige Leistungssteigerung des Herz-Kreislaufsystems ohne Überlastung
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Herzmuskels
  • Blutdrucksenkung bei regelmäßigem Ausdauertraining 
  • Verbesserung der körperlich-seelischen Stresstoleranz (Ordnungstherapie)
  • gruppendynamischer Anreiz zur Krankheitsverarbeitung (Selbsthilfegruppen, KNEIPP-Vereine)
Zuckerkrankheit
(Psychohygiene, Gesundheitserziehung) eines der 5 Grundprinzipien der Kneipp-Therapie. Soll als wichtiges Bindeglied zwischen Körper, Geist und Seele den Menschen in seinen natürlichen Lebensrhythmus bringen, den Wechsel zwischen Anspannung und Ruhe bzw. Leistung und Erholung festigen und somit zu Leistungsfähigkeit, Lebensfreude, Seelenruhe und gesundheitsorientierten Wertmaßstäben führen. Entspannungsmethoden wie: Autogenes Training, Yoga, Muskelrelaxation nach Jacobsen
Maßnahmen zur Beseitigung oder Linderung von chronischen Erkrankungen und beruflicher, sozialer, familiärer Wiedereingliederung.
(Drittprävention) Alle Maßnahmen, die Krankheitsrückfälle vorbeugen, die Verschlimmerung von chronischen Krankheiten verlangsamen oder Folgestörungen bei bestehenden Krankheiten verhindern.
die Früherkennung von Krankheiten und die Behandlung in einem möglichst frühen Stadium (Syn.: Sekundärprävention, Rezidivprophylaxe)
Bezeichnung für Herzerkrankungen, die durch eine Einengung oder durch den Verschluss der Herzkranzarterien entstehen.
Abkürzung für Word Health Organisation, Weltgesundheitsorganisation. Organisation der Vereinten Nationen, Sitz in Genf. Ziel der WHO ist die weltweite Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens.
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