Gesundheitsratgeber
Haben Sie Beschwerden oder möchten Sie für Ihre Gesundheit vorsorgen, zum Beispiel durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen?
Dann geben Sie im Suchfeld bitte einen Suchbegriff ein (z.B. Migräne) oder klicken Sie auf einen Buchstaben:

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© Dr. Hans Horst Fröhlich
Arnika, auch Bergwohlverleih oder Bergdotterblume genannt, zählt zu den am häufigsten eingesetzten Heilpflanzen. Sie ist vor allem in den Mittelgebirgen Europas verbreitet, wächst auf Wiesen und Heiden und bevorzugt feuchte bzw. nasse und kalkarme Böden. Charakteristisch sind ihre leuchtend (dotter-)gelben Blütenköpfe, an denen man, so Pfarrer Kneipp, die „Arnikablumen“ auch „sehr leicht erkennen“ kann.
Arnika stammt aus der Familie der Korbblütler und ist als Giftpflanze eingestuft. Die Wildpflanze ist jedoch inzwischen selten geworden und steht unter Naturschutz. Die Pflanze wird traditionell äußerlich in Form eines alkoholischen Auszugs bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden, bei Halsentzündungen, Entzündungen von Haut- und Schleimhaut, schlecht heilenden Wunden sowie bei Prellungen und Verstauchungen eingesetzt." Unter anderem bei „Quetschungen“, so Kneipp, entfaltet Arnika dann eine „oft zauberhafte Wirkung“.
„Arnika besitzt in der ganzen Welt den Ruf einer vorzüglichen Heilpflanze.“ (S. Kneipp)
Bestandteile und Inhaltsstoffe
Verwendet werden vor allem die Blüten – diese enthalten unter anderem Flavonoide, ätherische Öle (darunter vor allem Arnicin), Phenolkarbonsäuren und Kumarine, die entzündungshemmend und keimhemmend wirken.
Wirkungen:
© Dr. Bachmann