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Wechselknieguss

Zeichnungen. Klaus Wurmser

Anwendung

Bei kalten Füßen oder wenn Vorerwärmung durch Bewegung oder Bettwärme nicht möglich ist eignet sich anstelle des kalten Kniegusses der Wechselknieguss.

Güsse sind prinzipiell stärker als die Teilbäder in der gleichen Körperregion (hier: Wechselfußbad), da der ständig frische Wasserfilm beim Guß nicht die beim Bad geringe Erwärmung des Wassers direkt an der Haut aufweist.

„Als verstärktes Fußbad dient er hauptsächlich zur Ableitung des Blutes in die Füße, zur Vermehrung der Naturwärme, zur Abhärtung und Kräftigung des Körpers.“ (S. Kneipp)

Wirkung:

  • blutdrucksenkend
  • entstauend
  • durchblutungsfördernd; reaktiv erweiternd auf Arterien
  • vegetativ beruhigend, schlaffördernd
  • aktive Wiedererwärmung durch Bewegung (Gehen, Laufen)
  • oder passiv im Bett (wenn nötig Socken anziehen)
Blutgefäß, das das Blut vom Herzen weg zu den Organen und Geweben transportiert (Gegenteil: Vene)
dem Willen nicht unterliegendes Nervensystem
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