Gesundheitsratgeber
Haben Sie Beschwerden oder möchten Sie für Ihre Gesundheit vorsorgen, zum Beispiel durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen?
Dann geben Sie im Suchfeld bitte einen Suchbegriff ein (z.B. Migräne) oder klicken Sie auf einen Buchstaben:

Haben Sie Beschwerden oder möchten Sie für Ihre Gesundheit vorsorgen, zum Beispiel durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen?
Dann geben Sie im Suchfeld bitte einen Suchbegriff ein (z.B. Migräne) oder klicken Sie auf einen Buchstaben:
Foto: Dr. Hans Horst Fröhlich
Bitterfenchel (Foeniculum vulgare) stammt aus der Familie der Doldengewächse und ist verwandt mit vielen weiteren aromatischen Pflanzen wie Anis, Kümmel oder Dill. Die wohlschmeckenden Fenchelsamen werden traditionell zur Schleimlösung in den Atemwegen sowie bei krampfartigen Magen-Darm-Problemen und besonders bei Blähungen verwendet.
„Die Fenchelkörner dürfen in keiner Hausapotheke fehlen, da das Leiden, in welchem sie Hilfe schaffen, so gar häufig vorkommt; ich meine die Kolik mit ihrer Begleitschaft, den krampfartigen Zuständen.“ (S. Kneipp)
Vor allem bei Kleinkindern ist Fencheltee - neben Fenchelhonig - ein bewährtes Mittel gegen krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.
In der Erfahrungsheilkunde wird Fenchel auch bei Sehstörungen eingesetzt. So empfahl KNEIPP Fenchel als Zusatz zum Kopfdampf, wodurch dieser gleichzeitig auch als „Augendampf“ seine heilende Wirkung entfalten kann.
Die gequetschten Fenchelfrüchte können darüber hinaus auch als Würzmittel in der Küche eingesetzt werden - Brot oder bestimmte Gemüsearten werden dadurch nicht nur geschmacklich verbessert, sondern auch bekömmlicher.
Bestandteile und Inhaltsstoffe:
Die getrockneten Fenchelfrüchte (Samen) enthalten ätherische Öle mit den Hauptbestandteilen Anethol und Fenchon: Das Öl löst vor allem Blähungen und Verkrampfungen der glatten Darmmuskulatur und fördert das Abhusten von zähem Schleim. Die Fenchelfrüchte enthalten daneben Flavonoide und Sterole, die unter anderem krampflösend, entzündungshemmend und harntreibend wirken.
Wirkungen:
© Dr. Bachmann