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Entschlackung

Der Begriff entstammt der empirischen Heilkunst. Da mit naturwissenschaftlichen Methoden keine „Schlacken“ zu belegen sind, ist der Begriff umstritten. Er bezeichnet vor allem Fuselalkohole, Harnsäure sowie Gärungs- und Fäulnisprodukte, die überwiegend im Darm entstehen. Aber auch ein Zuviel normaler Stoffwechselprodukte (Cholesterin, Triglyceride, Fettablagerungen) wird der Definition „Schlacke als nicht vollständig verbranntes Endprodukt des Stoffwechsels“ gerecht. KNEIPP sprach von Ausleitung der krankheitsbedingenden Schadstoffe über das Blut, die Niere, die Haut beim Schwitzen, nachdem die Stoffe vorher durch KNEIPP-Wasseranwendungen im Körper aufgelöst und durch KNEIPP-Kräutertees gebunden wurden. Forcierte Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten durch Ausleitende Verfahren, therapeutisches, auch regelmäßiges vorbeugendes Fasten und andere naturheilkundliche Verfahren (Mayr-Kur) besonders wirksam in Kombination mit den 5 Säulen nach Kneipp (Wasseranwendungen, Ernährung, Pflanzen, Bewegung, Lebensordnung).
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