Gesundheitsratgeber
Haben Sie Beschwerden oder möchten Sie für Ihre Gesundheit vorsorgen, zum Beispiel durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen?
Dann geben Sie im Suchfeld bitte einen Suchbegriff ein (z.B. Migräne) oder klicken Sie auf einen Buchstaben:

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War Sebastian Kneipp tierlieb?
Er hatte in seiner Zeit in Bad Wörishofen (ab 1855) immer einen Spitz. Überliefert ist auch seine Begeisterung für Bienen bzw. die Imkerei.
Warum hat der Volksmund Sebastian Kneipp den Wasserdoktor getauft?
Die Wasseranwendungen machten Kneipp berühmt, er behandelte Ratsuchende und Kranke aber nicht nur durch Güsse und Wickel, sondern ganzheitlich. Doktor war er streng genommen nicht: Sein Beruf war der eines Pfarrers.
Wie stand die etablierte Ärzteschaft zu Sebastian Kneipp?
Er musste einige Anzeigen wegen Kurpfuscherei über sich ergehen lassen, was man aber in erster Linie auf Konkurrenzneid zurückführen kann. Er kam jedes Mal ohne Gefängnisaufenthalt davon. Schon weil er betonte, dass er als Pfarrer niemandem die Tür weisen könne, der Hilfe sucht. Mit wachsender Berühmtheit zog Kneipp auf der anderen Seite interessiertes Fachpublikum an und legte größten Wert darauf, dass Ärzte seine Methode lernen und übernehmen. Nach seinem Tod gab es in der Münchener Medizinischen Wochenschrift einen Nachruf auf Sebastian Kneipp, in dem es hieß: „Denn wenn man auch vom ärztlichen Standpunkte aus die Thätigkeit Kneipps verwerfen und für schädlich erachten musste, so war er doch eine so originelle und interessante Erscheinung, dass er mit den Kurpfuschern gewöhnlichen Schlages nicht auf gleiche Stufe gestellt werden darf. Von diesen unterscheidet ihn vor Allem seine Uneigennützigkeit und seine Menschenliebe.“
Sind die Originalschriften von Sebastian Kneipp heute noch erhältlich?
Seine Bücher: ja. Insbesondere die Schlüsselwerke „So sollt ihr leben“ und „Mein Testament“ können Sie u.a. im Kneippverlags-Shop erwerben. Auch eine Biografie oder kleine Geschenkbücher mit Zitaten von Sebastian Kneipp sowie zeitgemäße Literatur über das kneippsche Gesundheitssystem finden Sie im Versandshop des Kneippverlags. Stöbern Sie weiter hier.
Seit wann gibt es das Kneipp-Journal?
Seit 1891. Ursprünglich hieß diese Monatszeitschrift „Kneipp-Blätter“. An den ersten schrieb Sebastian Kneipp noch höchstpersönlich mit.
Interesse am Kneipp-Journal? Man kann es abonnieren, auch wenn man nicht einem Verein beitreten will. Hier geht's zur Leseprobe.